Führungsschienen, sauber angelegte Eckpunkte und präzise Schablonen sind die halbe Kunst. Der Rest ist Timing: Mischzeiten, Ansteifphasen, Nachschnitt im Halbhartzustand. Mehrere dünne Lagen statt eines schweren Auftrags verhindern Schrumpfung. Zum Schluss macht kontrolliertes Schleifen die Kontur lesbar, ohne die lebendige Haut des Materials wegzupolieren.
Wo Teile fehlen, schafft eine Silikonform mit Gipsmutter exakte Repliken. Ein Trennfilm schützt Originale, Jutegewebe stabilisiert Güsse. Farbanpassung geschieht nicht im Eimer, sondern mit Lasuren am Ort. So bleibt Patina spürbar, und Neues fügt sich respektvoll ein, statt laut zu glänzen.
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